Im alltäglichen Sprachgebrauch bezeichnen wir einzelne Vibrationseffekte oft einfach als „Vibrationen“. Man sagt beispielsweise, das Handy vibriere bei einer eingehenden SMS oder der Touchscreen vibriere kurz beim Antippen und zweimal beim Gedrückthalten. Tatsächlich besteht jeder dieser Effekte jedoch aus Hunderten von Auslenkungszyklen, die in einem einzigen Augenblick ablaufen.
Es ist entscheidend zu verstehen, dass Vibration im Wesentlichen eine Reihe sich wiederholender und periodischer Auslenkungen ist. Bei einem Vibrationsmotor mit exzentrischer rotierender Masse (ERM) erfolgt diese Auslenkung winkelförmig, da sich die Masse dreht. Im Gegensatz dazu arbeitet ein linearer Resonanzaktor (LRA) linear, wobei sich eine Masse an einer Feder hin und her bewegt. Daher weisen diese Geräte Vibrationsfrequenzen auf, die den oszillatorischen Charakter ihrer Auslenkungen widerspiegeln.
Definition der Begriffe
Die Schwingungsfrequenz wird in Hertz (Hz) gemessen.Exzentrischer Rotationsmassenmotor (ERM), Motordrehzahl in Umdrehungen pro Minute (U/min) geteilt durch 60. Für eineLinearer Resonanzaktor (LRA), stellt die im Datenblatt angegebene Resonanzfrequenz dar.
Es sind die Aktuatoren (ERMs und LRAs), die Schwingungsfrequenzen aufweisen, welche sich aus ihrer Drehzahl und Konstruktion ergeben.
Die Anzahl der Vibrationsereignisse gibt an, wie oft ein Vibrationseffekt innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausgelöst wird. Dies kann beispielsweise in Effekten pro Sekunde, pro Minute oder pro Tag ausgedrückt werden.
Es handelt sich um Anwendungen, bei denen Vibrationen auftreten und ein Vibrationseffekt in bestimmten Zeitabständen abgespielt werden kann.
Wie man die Schwingungsfrequenz variiert und eine bestimmte Frequenz erreicht
Die Vibrationsfrequenz zu variieren ist sehr einfach.
Einfach ausgedrückt:
Die Schwingungsfrequenz hängt direkt von der Motordrehzahl ab, die wiederum von der angelegten Spannung beeinflusst wird. Um die Schwingungsfrequenz anzupassen, kann die angelegte Spannung erhöht oder verringert werden. Die Spannung ist jedoch durch die Anlaufspannung und die Nennspannung (bzw. die kurzzeitig maximale Nennspannung) begrenzt, was wiederum die Schwingungsfrequenz einschränkt.
Unterschiedliche Vibrationsmotoren weisen aufgrund ihres Drehmoments und ihrer exzentrischen Massenkonstruktion einzigartige Eigenschaften auf. Darüber hinaus wird die Vibrationsamplitude auch von der Motordrehzahl beeinflusst, was bedeutet, dass sich Vibrationsfrequenz und -amplitude nicht unabhängig voneinander einstellen lassen.
Dieses Prinzip gilt für ERMs; LRAs besitzen eine feste Schwingungsfrequenz, die als Resonanzfrequenz bezeichnet wird. Das Erreichen einer bestimmten Schwingungsfrequenz entspricht daher dem Betrieb des Motors mit einer bestimmten Drehzahl.
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Veröffentlichungsdatum: 12. Oktober 2024


